Markise am Wohnmobil und Wohnwagen: Grösse, Abspannen und Wind
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Eine Markise ist schnell ausgefahren und macht aus dem Stellplatz eine schattige Terrasse. Damit sie viele Jahre hält, kommt es auf drei Dinge an: die passende Grösse, eine gute Abspannung und den richtigen Umgang mit Wind und Regen.
Welche Markise passt?
Die Länge richtet sich nach deinem Fahrzeug. Die Markise sollte die Seite gut abdecken, ohne über Türen, Klappen oder Fenster zu ragen, die du öffnen willst. Gemessen wird meist die Länge des Gehäuses.
- Wandmarkisen werden an der Seitenwand befestigt, beim Kastenwagen oft mit einem fahrzeugspezifischen Adapter.
- Dachmarkisen sitzen auf dem Dach, meist bei grösseren Wohnmobilen.
- Sackmarkisen wie die Caravanstore von Fiamma haben kein festes Gehäuse: Das Tuch liegt aufgerollt in einer Tasche, die in die Kederschiene eingezogen wird. Sie sind leicht und vor allem bei Wohnwagen verbreitet. Du findest sie bei den Wandmarkisen.
- Für viele Fahrzeuge brauchst du passende Markisenadapter. Achte auf die genaue Bezeichnung deines Modells und Baujahrs.
Gehäuse, Tuch und Zubehör
Die Gehäuse gibt es in verschiedenen Farben, etwa in Weiss oder Schwarz, passend zum Fahrzeug. Beim Tuch hast du die Wahl zwischen mehreren Farben, bei Fiamma zum Beispiel Royal Grey und Royal Blue. Eine LED-Leiste im Gehäuse macht die Markise abends zur Lichtquelle.
Bei manchen Fahrzeugen läuft Regen zwischen Markise und Wand herunter. Dagegen gibt es Regenabweiser wie den Rain Guard von Fiamma. Du findest sie unter Abdichtungen. Mit Seiten- und Frontwänden wird aus der Markise ein geschützter Raum, siehe Wände.
Richtig abspannen
Eine ausgefahrene Markise wirkt wie ein Segel. Darum gehört sie immer gesichert:
- Die Stützen fest auf den Boden stellen und mit Heringen sichern.
- Bei Wind die Markise mit einem Sturmband oder einem Tie-Down-Set zusätzlich am Boden halten. Beides findest du unter Sturmsicherung.
- Spannstangen halten das Tuch straff, damit es nicht flattert. Sie gibt es unter Abspannungen.
- Eine Seite der Markise etwas tiefer stellen. So läuft Regen ab, statt sich als Wassersack im Tuch zu sammeln.
Wann die Markise eingefahren gehört
Die Grenze für Wind steht in der Anleitung deiner Markise. Sie hängt von Modell, Länge und Abspannung ab. Im Alltag helfen ein paar einfache Regeln:
- Bei aufkommendem Wind oder Gewitter die Markise einfahren, nicht erst, wenn es stark bläst.
- Die Markise nicht ausgefahren stehen lassen, wenn du länger weggehst oder schläfst und Wind angesagt ist.
- Bei starkem Regen die Markise schräg stellen oder einfahren, damit sich kein Wasser sammelt.
Pflege und kleine Probleme
Musst du die Markise nass einfahren, fahre sie bei nächster Gelegenheit wieder aus und lass das Tuch trocknen. Sonst können Stockflecken entstehen. Reiniger und Imprägniermittel findest du unter Reinigung und Imprägnierung.
Lässt sich die Markise nicht mehr richtig ein- oder ausfahren, nicht mit Gewalt kurbeln. Häufig liegt es an der Kurbel, am Getriebe oder am Motor. Ersatzteile wie Kurbeln und Motoren findest du unter Markisen-Zubehör.
Markise nachrüsten lassen
Die Auswahl reicht von Fiamma bis Thule, mit Adaptern für viele Fahrzeuge. Alle Modelle findest du unter Markisen. Den Einbau übernehmen wir in unserer Werkstatt in Birr, mehr dazu auf der Seite Installationen.